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Gesundheit Naturheilmedizin
Bircher-Benner
Safttag
Rohkosttag
Guide Schweiz
weist ausdrücklich darauf hin:
Führen Sie auf
alle Fälle diese Ratschläge nur in Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt
durch
Wohl jeder kennt das traditionelle
Birchermüesli von Bircher- Benner. Er war der Begründer
der Rohkosttherapie,bei der die
Rohkostnahrung im Zentrum steht.
Hier ein Zitat von der Seite des
deutschen
Vegetarierbundes. Die Tipps sind ganz interse
Von Dr. Gertrud Schmidt
Der Rohkosttag
nach Dr. Bircher-Benner
seine Begründung und seine praktische
Durchführung
Unendlich viel Dank ist die Menschheit Dr.
Max Bircher-Benner, dem Begründer der Rohkosttherapie schuldig. Wie vielen
Kranken, die bis dahin als unheilbar galten, hat er das Leben gerettet, die
Gesundheit wiedergegeben, wie vielen rettet er es, hilft er heute noch durch
die Ärzte, die seine Therapie übernommen haben!
Aber die Rohdiät bewirkt nicht nur die
Heilung schwerer Krankheiten, sondern kürzt auch die Dauer jeder Krankheit,
angefangen von der einfachsten Erkältung bis zu den schwersten akuten
Krankheiten, wesentlich ab, oft bis zu mehr als der Hälfte. In gleicher
Weise wird bei Brüchen und nach Operationen die Heilung ungeheuer
beschleunigt.
Dr. Bircher-Benner erkannte aber nicht nur
als erster die große Wirkung der rohen Nahrung, er erkannte auch, daß sie in
der täglichen Kost des gesunden Menschen enthalten sein müsse! Er zog die
Schlußfolgerung:
„Was uns gesund macht, erhält uns auch
gesund!" Er sah mit tiefem Kummer das erschreckende Zunehmen der
Zivilisationskrankheiten und Degenerationserscheinungen, die er mit Recht
auf die denaturierte Kost, die sogenannte bürgerliche Küche zurückführte und
verlangte energisch eine völlige Umstellung dieser Küche auf eine viel
Rohnahrung enthaltende, vollwertige Kost. Damit legte er den Grundstein für
die heutige neuzeitliche Ernährung.
Die Wirkung der rohen Nahrung beruht nicht
nur auf ihrem hohen Gehalt an Vitaminen, sondern auch einer ganzen Reihe
wertvoller für Leben und Gesundheit unerläßlicher Stoffe, die von der Hitze
mehr oder weniger geschädigt oder zerstört werden. Alle diese Stoffe werden
jetzt unter dem Namen Vitalstoffe zusammengefaßt.
Eine vollständige Rohdiät gibt nun dem Körper
durch ein reichliches Angebot dieser Lebensstoffe die Möglichkeit, die
Krankheit von sich aus zu bekämpfen, indem sie seine Lebenskräfte anspornt.
Ferner reduziert sie die Verdauungsarbeit wesentlich, da die Eigenfermente
der rohen Nahrung die Verdauung wirksam unterstützen, so daß der Körper alle
verfügbaren Kräfte zur Abwehr der Krankheit einsetzen kann. Hieraus geht
hervor, daß die Rohdiät kein Heilmittel an sich ist, sondern nur den Körper
mit Heilkräften versieht. Er wird dann auf natürliche Weise mit der
Krankheit fertig. Es ist daher verständlich, daß nicht für jede Krankheit
eine andere Diät nötig ist; bis auf geringe
Änderungen sind die Grundzüge der Rohdiät
für alle Krankheiten die gleichen, denn sie soll ja in jedem Falle die
Körperkräfte zur Abwehr mobilisieren.
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Je nach der
Schwere der Erkrankung kann man die Rohdiät
in drei Gruppen einteilen:
1. Der Safttag, für akute, fiebrige
Krankheiten und Fastenkuren sowie zur Einleitung von Rohkostkuren. Diese
sollten allerdings immer unter ärztlicher Aufsicht, am besten in einem
Sanatorium durchgeführt werden.
2. Der Rohkosttag, für leichtere
Erkrankungen und auch schwere von längerer Dauer sowie für Rekonvalescenten
und chronische Krankheiten. Längere Perioden müssen auch unter ärztlicher
Aufsicht durchgeführt werden.
3. Der Übergangstag, (zur Hälfte und
mehr aus Rohkost bestehend) nach Rohkosttagen zum Übergang auf die
Normalkost, für längere Heilperioden bei gleichzeitiger Erfüllung
beruflicher Pflichten.
Es ist nun außerordentlich wichtig, daß
Rohkostkuren richtig und genau
durchgeführt werden. Irgendwelche Mißerfolge sind immer auf fehlerhafte
Zusammenstellung oder Zubereitung der Speisen oder auf falsche Haltung des
Patienten zurückzuführen, nie auf die Therapie selbst.
Allgemeines
Rohkost ist nicht gleich Obst! Und
Rohdiätkuren müssen immer Obst und Gemüse umfassen und bei längerer
Dauer auch noch Träger von hochwertigem Fett und Eiweiß enthalten (z. B.
Leinsamen oder Nüsse, Mandeln oder rohe Sauermilch). Obst allein,
besonders wenn es sauer ist, kann einen Säureüberschuß bewirken, da bei
älteren Menschen die Fruchtsäuren nicht mehr wie beim jungen gesunden
Menschen vollkommen abgebaut werden können. Es kann eher auf das Obst
als auf das Gemüse verzichtet werden. Auch bei Safttagen muß daher mit
Obst-und Gemüsesäften abgewechselt werden. Alle rohen Speisen müssen
kurz vor den Mahlzeiten zubereitet werden, da sie durch längeres Stehen
einen Teil ihrer Vitalstoffe verlieren. Obst und Gemüse sollten
möglichst aus biologischem Anbau stammen und müssen immer sehr
sorgfältig
gewaschen und geputzt
werden.

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Brigitta
Ferrari |
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